Tag der Ehrenamtlichen 2013

Tag der Ehrenamtlichen 2013

Es gehe nicht darum Löcher zu stopfen. „Alle Ehrenamtlichen in der Bürgerstiftung können genau das machen, was sie wollen", sagt Norbert Feldkamp, Vorsitzender der Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden. Am 11. November hatte der Stiftungsvorstand bereits zum sechsten Mal den „Tag der Ehrenamlichen" ausgerichtet. Diesmal wurde zur Kaffeetafel in die Clemens-August-Jugendklinik eingeladen. Die knapp 50 Ehrenamtlichen, die gekommen waren, sollten es sich nicht nur mit Kaffee, Berlinern und Keksen gut gehen lassen, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen der Klinik werfen.

126 Ehrenamtliche sind mittlerweile in der Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden aktiv. „ Wir haben zwar noch kein großes Stiftungskapital, dafür aber eine enorme Anzahl an Zeitspendern", sagte Feldkamp stolz. Seit dem Jahr 2006 seien immerhin 28 000 Helferstunden zusammengekommen. „2012 haben wir 6500 Stunden registriert", sagte er. Mit dem Engagement kommen die Helfer unter die Menschen. „Somit sind die Freiwilligen mittendrin in unserer Gesellschaft, statt außen vor", hebt Feldkamp hervor.

Seit der Gründung der Bürgerstiftung wurden zahlreiche Projekte umgesetzt. „Senioren und hilfebedürftige Menschen liegen uns am Herzen und die frühkindliche Bildung", sagt er weiter. Dazu gehört etwa das Leseprojekt. Im Januar startet die Bürgerstiftung drei neue Projekte zur Leseförderung, die sich rund um Naturwissenschaften, Kunst sowie Integration und Inklusion drehen werden.

Als Vertreter der Gemeinde lobte Norbert Hagedorn: „Die Bürgerstiftung ist auf einem guten Weg – vor allem entlastet sie die Gemeinde." Ein Lob gab es auch von Johannes Grelle, Geschäftsführer der Clemens-August-Kliniken. „Wir haben eine gute Verbindung zur Bürgerstiftung", sagte er. Deswegen habe man die Ehrenamtlichen auch gerne zu einer Besichtigung eingeladen.

Die Aufgaben der Clemens-August-Jugendklinik stellte Chefarzt Dr. Andreas Romberg vor. Seit 38 Jahren gebe es das Haus für Kinder- und Jugendpsychatrie, dass mittlerweile über 81 Betten verfügt. Knapp 90 Mitarbeiter, einige in Teilzeit, kümmern sich um die Kinder und Jugendlichen. „Das ist ein sehr personalintensiver Bereich", sagt Romberg.

Man biete auch eine Notfallambulanz für die Landkreise Vechta und Cloppenburg. „Das ist wichtig, weil hier gut 100 000 unter 18-Jährige leben", sagte er. Die Jugendklinik ist die drittgrößte in Niedersachsen.

Die Behandlungszeit für den stationären Aufenthalt betrage zwischen 40 und 60 Tagen. In dieser Zeit werden die Kinder und Jugendlichen mit unterschiedlichen, auf sie abgestimmten Therapien versorgt. „Wir sind aber auch sehr vernetzt und arbeiten mit knapp 40 ortsansässigen Firmen zusammen", sagte Romberg.

Im kommenden Jahr gibt es außerdem eine neue Behandlung in der Jugendklinik: die Musiktherapie in eigenen Räumen und mit eigenen Instrumenten.

Gütesiegel

Der Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden wurde im Oktober 2012 zum 4. Mal hintereinander das Gütesiegel des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen verliehen. weiter

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Kinder für Kinder

Der St. Paulus Kindergarten und die Grundschule Vörden spenden für die Weihnachtsaktion der Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden. Pressebericht weiter

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Mit dem Einsatz eines "Kümmerers" als Pilotprojekt in der Bauernschaft Bieste erweitert die Bürgerstiftung ihr Angebot für Senioren. Pressebericht weiter

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