Kinder sollen Bücher früh kennenlernen

Bücher früh kennenlernen - Kindergarten St. Elisabeth Vörden

„Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele" - mit diesen Worten überreichte nun Maria Meyer von der Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden eine Lesekiste an die neue Kindertagesstätte St. Elisabeth in Vörden. Meyer war gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Stiftung, Norbert Feldkamp, an den Hinnenkamper Kirchweg gekommen, um Kindern, Erziehern und Leiterin Mechthild Bergmann Lesestoff zu bringen.

Die ehemalige Grundschullehrerin Meyer zeichnet sich verantwortlich für das Bürgerstiftungs-Projekt „Lesen von Anfang an" zur nachhaltigen Leseförderung. Diese startet im Kleinkindalter und solle bis zum Ende der Sekundarstufe schrittweise ausgebaut werden, so das Ziel des Langzeitprojektes. „Neuenkirchen-Vörden ist dabei bereits in die Stufe II eingetreten", erläutert Meyer. Ihr Konzept ist wie eine Pyramide aufgebaut. In der Stufe II werden Kindertagesstätten angesprochen. Die Betreuer sollen den Kindern vorlesen, erzählen und zuhören. In Stufe I der Pyramide wurden bereits die Grundschulen mit Büchern versorgt.

Das Konzept der St. Elisabeth Kindertagesstätte basiere auf vertrauensvollem Umgang mit Eltern und Bezugspersonen, erklärte Leiterin Bergmann. „In dem Kontext haben wir auch noch ein Gespräch mit freiwilligen Lesepaten, Eltern, die Zeit investieren und zum Vorlesen zu uns kommen", freute sich Bergmann. Die Kinder ergriffen schnell die Chance, die Kiste zu erforschen. Sie blätterten in den Büchern und ließen sich vorlesen. Am Ende des Modells der Lesepyramide steht „Der Leser", der selbstständig und gern ihm angenehme Literatur wählt und liest. Das ist der beschriebene Weg des „Lesens von Anfang an", den die Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden mit dem Motto „Von Bürgern für Bürger" in punkto Lesen, Bilden und Kommunizieren verfolgt. Die Bücher werden schon bald die wichtigsten Gebrauchsspuren aufweisen. Schließlich dienen sie nicht nur der Dekoration.

Vor dem großen Treffen der Krippen- und Kindergartengruppen im Mehrzweckraum zum Begrüßen der Bücherkiste führte Leiterin Bergmann kurz durch die neuen Räume der Kindertagesstätte. Neben dem großzügigen Krippenbereich mit Ruheraum für die Kleinen, den großen raumähnlichen Fluren, stachen vor allem die Küche und das Café besonders ins Auge. „Beim gemeinsamen Kochen in der Küche und später beim Essen am Tisch findet eine konstruktive Kommunikation statt", erläutert Bergmann ihr Konzept der gesunden Ernährung, des gemeinsamen Kochens und des Essens. „Dabei sind die bewusst erlebten Pausen für Kinder sehr wichtig. Kein Essen im Stehen, Gehen oder zwischendurch". Dem Alter der Kinder angepasst, gibt es zum Essen mehrere Pausen. „Für den Mutter- und Vatertag haben wir uns für die Kinder etwas ganz Besonderes ausgedacht: Nicht die obligatorischen Blümchen oder Gedichte sollen verschenkt werden, sondern ein von den Kinder gezaubertes Essen für die Eltern", verriet Bergmann.

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