Vorlesestunde kommt bei der Jugend in der Heimstatt gut an

„Lesen von Anfang an" - so lautet ein Projekt der Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden, das seit Jahren erfolgreich an den Kindergärten und Grundschulen der Gemeinde läuft. Etwas ältere Zuhörer haben die Lesepaten in der Heimstatt Clemens August. Hier sind die Jungen und Mädchen zwischen 8 und 20 Jahre alt. Die Einrichtung für geistig und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche hat sieben feste Gruppen, die abwechselnd einmal im Monat Besuch bekommen.

„Es ist immer so schön, wenn sich die Lesepaten ankündigen. Die Schüler sind dann ganz aufgeregt", erklärt Sozialpädagoge Klaus Buschermöhle. Nicht nur die Kinder hätten Freude, sondern auch die Lehrer und vor allem die Lesepaten selbst. Gerade Menschen mit einer Behinderung zeigen viel Dankbarkeit und Freude. „Das Strahlen in den Augen, das die Zuhörer dem Lesepaten entgegenbringen, ist etwas ganz Besonderes und ermuntert jeden an dem Projekt weiter zu arbeiten", sagt Buschermöhle. Vor zweieinhalb Jahren habe er gemeinsam mit Norbert Feldkamp, Vorsitzender der Bürgerstiftung, darüber geredet „Lesen von Anfang an" auch in der Heimstatt anzubieten. „Wir hatten einen sehr langen Vorlauf von fast einem Dreivierteljahr", erinnert sich Buschermöhle. Die Lesepaten hätten sich zunächst auf das besondere Publikum einstellen müssen. „Nicht jeder ist Sozialpädagoge und weiß mit unseren Bewohnern richtig umzugehen", sagt der Lehrer. Deshalb sei es wichtig gewesen, sich im Vorfeld zu treffen, um ein Konzept zu entwickeln. Dieses Konzept geht komplett auf und soll auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. „Die Gruppen sind nach Klassenstufen unterteilt und die Kinder entscheiden selbst, was vorgelesen wird", erklärt Buschermöhle. Die älteren Schüler seien zusätzlich in Jungen und Mädchen aufgeteilt. Bei den Jungs gibt es „Die wilden Kerle" und bei den Mädchen Liebesgeschichten. Dabei sei es nicht entscheidend, dass die Kinder selbst lesen: „Unsere Bewohner schulen durch das Zuhören ihre Kommunikations- und Aufnahmefähigkeit." Inzwischen treffen sich einzelne Gruppen sogar außerhalb der Projekttermine mit ihren Lesepaten. „Wir werden eingeladen und nehmen am gesellschaftlichen Leben teil. Das ist gelebtes Miteinander", freut sich der Lehrer.

„Neuenkirchen-Vörden hat Talent(e)“

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