Neuenkirchen-Vörden bekommt fünften Ritter

Neuenkirchen-Vörden bekommt fünften Ritter

Ehrung für Ewald Kober während der Tafelrunde im "Schwarzen Ross" - Spende an örtliche Bürgerstiftung

Zum mittlerweile fünften Mal hatte der Hauptorganisator, der Geschäftsführer der Niedersachsenpark GmbH, Uwe Schumacher, zur Tafelrunde Neuenkirchen- Vörden/Rieste eingeladen. In diesem Jahr folgten neben drei Rittern in persona von Jan Thamann, Josef Schnäker und Friedrich Klarmann auch rund 60 Knappen dem Ruf in den Saal des Hotels „Zum schwarzen Ross" in Neuenkirchen.
„Die Tafelrunde ist eine Veranstaltung, mit der wir zum einen das Miteinander und den Gedankenaustausch zwischen den verschiedenen Unternehmern und Führungskräften der mittelständischen, aber auch der großen ansässigen Unternehmen in der Gemeinde Neuenkirchen- Vörden anregen wollen", so Uwe Schumacher. „Der zweite Aspekt dieser Veranstaltung ist uns aber eigentlich noch wichtiger, denn der Erlös dieser Benefizveranstaltung kommt der Bürgerstiftung Neuenkirchen- Vörden zugute."
Neben dem Gedankenaustausch und einem guten Essen gehört zur Tafelrunde auch die Ernennung eines neuen Ritters. Vier gibt es bereits, und in diesem Jahr hatte sich das Kuratorium im Vorfeld dafür ausgesprochen, Rechtsanwalt und Notar Ewald Kober zum fünften Ritter zu schlagen. In seiner Laudatio wies Schumacher insbesondere darauf hin, dass die Person, die in diesem Jahr zum Ritter geschlagen wird, sich stets für beide Ortsteile einsetzte.
„Das haut einen ja doch ein bisschen um und nimmt einem die Sprache. Etwas, das mir nur selten nachgesagt wird", so Kober in seinen Dankworten, nachdem er von Friedrich Klarmann zum Ritter geschlagen worden war.
„Ein Kober lässt sich nicht gerne schlagen", fuhr Kober in Anspielung auf seinen Beruf als Rechtsanwalt in seiner Rede fort, „und deswegen möchte mich gerne revanchieren." Und so lud Kober die versammelte Korona zu einer Wette ein. „Ich möchte mit Ihnen wetten, dass Sie in den gleich von mir eingeleiteten 15 Minuten nicht mehr als 800 Euro zusammensammeln. Liegen Sie bei 800 Euro oder darunter, dann haben Sie verloren und auch die Bürgerstiftung. Liegen Sie über 800 Euro, habe ich verloren und zahle als Strafe freiwillig 2500 Euro an die Bürgerstiftung", so Kober. „Meine Frau ist darüber nicht informiert, und wie das so üblich ist in Männerrunden, das geht auch bitte nicht aus dem Haus", so der frisch geschlagene Ritter mit einem Augenzwinkern.
Doch damit die Bürgerstiftung Neuenkirchen-Vörden nicht ganz leer ausgehe, versprach Ewald Kober für den Fall, dass die gesammelten Spenden unter 800 Euro liegen, er diesen Betrag wenigstens verdoppeln würde.
Doch diesen Triumph wollten die Gäste dem frischgeschlagenen fünften Ritter der Tafelrunde nicht gewähren. Und so sammelten sie innerhalb der von Kobers Kanzleisozius, Ulrich Kettler, überwachten Zeit, die stolze Summe 1100 Euro. Zusammen mit der nun fälligen Wettstrafe von Kober in Höhe von 2500 Euro kann sich die Bürgerstiftung Neuenkirchen- Vörden über eine Spende in Höhe von mindestens 3600 freuen. Hinzu kommt noch der Erlös aus dem Umfeld der Veranstaltung. Natürlich durfte im Rahmen dieser Veranstaltung auch ein fachlicher Beitrag nicht fehlen. Mit fundiertem Wissen, belegt mit mehreren Studien, erklärte Prof. Dr. phil. habil. Uwe P. Kanning, Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück, den geladenen Gästen auf eine durchaus humorvolle Art und Weise anhand von neun Punkten, wie man für sein Unternehmen garantiert nicht die besten Mitarbeiter findet. Für musikalische Abwechslung sorgte Friederike Meyer am Klavier.

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